Hallo zusammen
Ich versuche all meine DC-Eindruecke etwas zu gliedern und schreibe hier in diesem laengeren Artikel ueber die verschiedenen Museen die ich besucht habe in der Hauptstadt der USA…
5.-7.2.09
Denise musste am Morgen nach dem Fruehstueck jeweils relativ bald arbeiten gehen. Sie vertrat die EPA an einem Autosalon. James und ich hatten dann Zeit DC auf eigene Faust zu erkunden. Wir kauften jeden Morgen an der nahe gelegenen Metrostation “Chinatown” ein U-Bahn-Tages-Ticket, so dass wir den ganzen Tag dank der modernen, schoenen und haeufig fahrenden Metro mobil waren.
Ja, bei der DC Metro hat mich nicht nur die Mobilitaet sondern wirklich auch die Architektur gefallen. So sehr, dass ich ein kleines Youtube-Video zusammengestellt habe:
THE BUREAU OF PRINTING AND ENGRAVING
Das erste Museum welches wir besuchten war das “Bureau of Printing and Engraving“, die Geldnoten Fabrik. Schon im Eingang sahen wir etwas was man sonst nicht gerade alle Tage sieht; eine Million Dollar in 10$ Scheinen…
Auf der Fuehrung, wo wir leider aus sicherheitstechnischen Gruenden keine Fotos machen durften sahen wir dann wirklich ganze Blaetter von Noten ueber die Drucker laufen und dann geprueft werden von Spezialisten. Alle; 1er, 5er, 10er, 20er, 50er und 100er Noten werden hier gedruckt (allerdings sind 95% davon dazu da alte noten zu ersetzen. Man fuehrte vor kurzem eine neue Reihe Noten ein, mit neuen Sicherheitsmerkmalen).
Auf dem Foto rechts sieht man ein Spezialist, welcher ein Blatt 20er-Noten kontrolliert. (Quelle: Google Suche)
Im Souvenirshop gab es dann alles erdenkliche mit Geld. So z.B. Baseballs mit Noten-Logos oder Kugelschreiber mit geschredderten Banknoten als Verziehrung daran…
THE NATIONAL MUSEUM OF NATURAL HISTORY
Ein “Must” in DC ist natuerlich auch das Nationale Museum der Naturgeschichte, welches auch ein “Smithsonian” Museum ist.
Das riesige Museum hat neben Bereichen zur Unterwasser Tierwelt auch eine Sektion fuer die Eiszeit oder die Dinosaurier.
Natuerlich war da auch noch der Teil mit all den ausgestopften Tieren, wie er ja zu jedem Naturgeschichtmuseum gehoert. Es gab sehr viele verschiedene Tierarten und auch viele mir eher unbekannte Tiere, die hier ziemlich haeufig sind…
Typisch Nordamerikanische Tiere (Moschusochse / Opossum):
MADAME TUSSAUD’s WAX MUSEUM
Am Nachmittag des 6. Februars gingen James und ich dann ins Wachsfiguren-Museum. Ich weiss, das Museum ist nicht gerade einzigartig auf der Welt, aber ich habe es doch noch nie in eines geschafft…
Schon am Eingang winkte die Schauspielerin Whoopy Goldberg einen ins Museum hinein.
Danach folgte eine kleine Fuehrung durch die Geschichte der USA. Dabei gab es auch alle wichtigeren Praesidenten aus Wachs (irgendjemand aus der Kolonialzeit, Abraham Lincoln, “Ike” Eisenhower, George W. Bush):
Kennedy und Clinton jeweils mit Frau und mir
Die “falschen Menschen” waren meistens wirklich sehr echt aussehend und mit viel Liebe zum Detail gemacht. Hier eine Nahaufnahme von Franklin Delano Roosevelt (US-Praesident waehrend dem 2. Weltkrieg):
Nachdem wir auch an einem Replika des Praesidenten-Tisch und Obama standen, durften wir dann selbst eine Rede als Praesident halten
Neben den Praesidenten gab es auch Stars aus den Bereichen Sport, Film und Musik…
Morgan Freeman (Schauspieler):
Johnny Depp (hehe, fuer d Anna-Tina!
):
Ja, das Wachsfigurenmuseum hat meine Erwartungen erfueltt und es machte Spass einmal beruehmte Personen von nahe zu betrachten (Ich habe u.a. auch herausgefunden dass ja Tom Cruise ein richtiger Zwerg ist!
)
NATIONAL AIR AND SPACE MUSEUM
Als ein weiterer Teil des Smithsonian (eine Forschungs- und Bildungseinrichtung) ist auch das nationale Luft- und Raumfahrt Museum bekannt. Wie alle Museen des Smithsonian war auch dieses gratis. Allerdings gab es auch hier beim Eingang die unterdessen gewoehnlich wirkende Sicherheitskontrolle.
Von den ersten Fliegeranfaengen (mit der “Spirit of St. Louis” -> erster Non-stop Transatlantikflug)…
…ueber eine Jumbo-Jet Nase…
…bis hin zur Kapsel des Breitling Orbiter Ballons des Schweizers Bertrand Piccard…
… oder eines Nachbautes der Mondlandekapsel; es gab wirklich fast alles dort.
Auch in diesem Museum haette man Stunden, wenn nicht Tage verbringen koennen. Der einzige Nachteil dieses Museums war, dass es keine Kleiderabgabe gab, was an einem ueberraschend warmen Tag in einem Museum mit riesigen Glasflaechen recht unangenehm werden kann…
Soviel zu den Museen. Washington ist definiv nicht einfach “nur” Hauptstadt sondern eine richtige Museumsstadt! Und den meisten Museen kann man auch wirklich Komplimente machen. Ich habe nach keinem gefunde, “ach, ich haette diese Zeit aber besser nuetzen koennen!”…
Liebe Gruesse:
Euer Simon






















