Skiing in Boyne

19 02 2009

Hallo zusammen

Endlich komme ich wieder einmal dazu ein wenig am Blog zu arbeiten. Ich bin unterdessen einmal 4 Tage in Washington DC gewesen, wozu ich dann spaeter einmal schreibe; bleibt dran! :P

 

29.12.08 bis 2.1.09

Wir hatten, schon fast bevor der erste Schnee kam, um Weihnachten herum eine knappe Woche Skifahren eingeplant. Nach den Weihnachten war es dann soweit. In Ann Arbor holten wir die gemieteten Skiausruestung und fuhren in Richtung Norden. In Michigan ist der Unterschied zwischen einer waermeren oder kaelteren Gegend immer von nord-sued abhaengig. So fragte jemand denn auch, als ich ihm sagte dass ich nicht genau dort wohne man im Winter immer vor dem Haus schon skifahren kann, ob die Berge also mehr im Norden seien…

Der grosse Schnee, der vor Weihnachten kam war gerade etwa weggeschmolzen und so wurde es immer weisser und weisser je noerdlicher wir kamen… Gegen Abend (es war eben schon ein ganzer Tag Fahrt…) fing es noch recht wild an zu schneien und so dauerte das Ganze noch ein wenig laenger…

boyne-trip

Der Resort (das Dorf selber war etwa 2 km entfernt) sah von weitem etwa aus wie ein Dorf. Doch beim naeheren Hinschauen sah auch ich dass alles Ferienhaueser (oder hier Condos) und Hotelkomplexe waren, die fast alle gleich aussahen… Der “Berg” selber schien ziemlich klein zu sein, doch darauf war ich vorbereitet worden…

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Als wir beim Condo ankamen, waren da schon Aunt Mary mit ihren Kindern Johnny (etwa mein Alter) und Maria (etwa 10j.) sowie Aunt Susie mit ihren Kindern Jakob (James’ Alter) und Josh (auch etwa mein Alter). Auch Grace war schon dort, da sie mit Aunt Susie gereist war. Es war also ziemlich voll, doch wir kamen alle gut miteinander aus, sodass die vielen Leute definitiv eine Berieicherung waren…

Boyne MountainNoch am Abend der Ankunft gingen Johnny, Josh, Grace und ich skifahren (Grace und Josh mit dem Snowboard). Das Skigebiet Boyne Mountain bietet naemlich Nachtskifahren an mit beleuchteten Pisten. So kann man von 10 Uhr am Morgen bis um 10 Uhr am Abend skifahren. Wie ich spaeter herausfand, haben hier fast alle Skigebiete dieses Angebot…

Die Pisten waren zwar kurz, aber die Beschaffenheit oder Steilheit konnte man gut mit schweizer Pisten vergleichen… Auch hatte es ein paar moderne und schnelle Lifte. Die aelteren sind aber ziemlich langsam (genau gleich wie auch in der Schweiz…). Jedoch haben diese Lifte keine Sicherheitsbuegel und nachdem ich auf den neuen Liften unvorbereiteten Skifahrern ein, zwei Mal den Buegel auf die Schulter geknallt hatte (:P so schlimm wars nicht…) sah ich ein, dass wo es zwar Buegel hatte, diese einfach nicht gebraucht wurden… Skilifte gab es keine. Am ganzen – ich sage jetzt einmal – Huegel liefen die verschiedenen Lifte mehr oder weniger parallel zueinander auf den Grat hinauf.

boynemap

Als wir am naechsten Tag mit unserer Tageskarte (12h !) unterwegs waren, sah man vom Grat aus, trotz grauem Wetter, auch noch in die Ferne (etwas sehr seltenes in Michigan :P ). 

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Wie in den meisten Skigebieten der USA, gab es auch hier ein “NASTAR”-rennen, ein gestecktes Rennen, bei dem man fuer 10$ den ganzen Tag immer wieder einmal durch fahren kann. Am Ende des Tages wird man in der jeweiligen Alterskategorie bewertet. Ich gewann die Bronzemedaille… Leider hatte ich jedoch bei einem Sturz den Display meiner Kamera, welche in der Jackentasche war gebrochen. Dank der Kamera von Denise konnte ich jedoch weiterhin Fotos machen fuer euch… ;)

Es war ziemlich kalt waehrend wir dort waren. Der Windchill oder RealFeel (gefuehlte Temperatur) betrug manchmal unter -5°  Fahrenheit (etwa -20° Celsius…). So waren wir alle froh um Handwaermer in den Handschuhen und um eine Feuerstelle in einem Restaurant, wo man sich so alle 1 1/2 stunden einmal aufwaermen konnte (und musste…).

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VIDEO

 

Hier habe ich noch einige Videos (1st Person action… :P ) von Boyne damit ihr euch vorstellen koennt, wie es so aussieht… (Video: 3min 25s)

 

 

Ich habe noch ein neues Feature dieser Seite gefunden, womit man Umfragen durchfuehren kann. Hier einmal eine Test-Umfrage:

Ich bin froh um Rueckmeldungen, falls es noch nicht oder auch falls es funktioniert… :)

 

dscn0089Dass wir in einem riesigen Resort und nicht in einem gemuetlichen Doerflein wohnten hatte auch seine Vorteile. So konnte man sich vom Gratis-Shuttle, wenn noetig auch schon in der Badehose, abholen und zum Hotelpool fahren lassen, wovon wir fast jeden Abend Gebrauch machten…

So konnte man sich am Ende des Tages in einem Sprudelbad (in englisch neben Whirlpool auch einfach “hot tub”) beim Geraeusch der z.T. nur etwa 20 Meter entfernten Pistenfahrzeuge erholen… :D

 

An einem Tag gingen wir dann auch noch in den riesigen Wasserpark des Resorts. “Avalanche Bay” hat neben Rutschbahnen die ans Alpamare erinnern auch ein grosses spielplatzaehnliches Klettergeruest, auf dem man andere nassspritzen, mit Wasser richtiggehend ueberschuetten oder gar kalt duschen kann (all das kann auch dir selber passieren…).

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Es gab auch so etwas wie ein Surfsimulator (oben)…

Der Wasserpark war in der Kaelte einmal eine gute Abwechslung… :P Noch ein “typisch amerikanisches” Fakt: Der Park hatte jeden Tag bis um 2 Uhr am Morgen offen… [die Fotos stammen von der Homepage des Parks]

 

 

31.12.08 und 1.1.09

Wir waren auch an New Years in Boyne, wo wir das neue Jahr ausgiebig feierten.

Am Neujahrsabend kam noch eine andere Schwester von Denise (Susie und Family sind inzwischen wieder abgereist) fuer eine Nacht. Gegen 6 Uhr am Abend fuhren wir ins eigentliche Dorf Boyne, und standen bei einem mexikanischen Restaurant in die Warteschlange. So kam es dass, waehrend ihr schon den Start von 2009 feierten, wir gerade mit einem “Beeper”, welcher uns anzeigte wann ein Tisch frei wurde fuer uns, im vollgestopften Eingang eines mexikanischen Restaurants standen…

Nach dem ausserordentlich guten Znacht gingen Johnny und ich noch einmal fuer knapp zwei Stunden skifahren. Danach heizten wir uns im Hotelpool noch auf, bevor es zur traditionellen New Year Fackelfahrt kam. 

09Gegen 11 Uhr versammelten sich ziemlich viele Leute am Fusse des Huegels und sahen zu wie ungefaehr 50 Fackelskifahrer den Sessellift hinauffuhren, was so eine rote, sich langsam bewegende Linie bildete. Nachdem alle oben an gekommen waren organisierten sie sich im Dunkeln und entzuendeten dann ihre Fackeln wieder – ein strahlendes “09″ klebte am Huegel. Nach einer Weile loesten sich einige rote Punkte, bis schlussendlich alle 50 Fackelfahrer sich den Hang ab schlaengelten.

Es folgte ein groesseres Feuerwerk, welches auf dem Grat gezuendet wurde… So standen wir denn alle da, die Haende and den Waermebeuteln in den Jackentaschen, hoerten Christmas Carols aus irgendwelchen Lautsprechern und schauten das Feuerwerk. Um die 11:40 wurden wir “nach Hause entlassen”…

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Hier sieht man die Fackelfahrer den Hang hinunterfahren… (Nein, der Mann im Vordergrund bin weder ich noch ist es ein anderer Schweizer. Es ist die Pistenhilfe… :) “Red cross” heisst anscheinend ein weisses Kreuz mit rot darum herum… :P )

Zurueck im Ferienhaus wurde dann sofort der Fernseher angestellt um den “Ball drop” in New York zu sehen. Schon davon gehoert? Ich auch nicht! Hier scheint es ziemlich klar zu sein, dass man an Silvester die Fernsehshow aus New York schaut… Die Hauptrolle spielt dort ein grosser Ball, der sich mit den letzten Sekunden des alten Jahres dem Boden naehert… Auch sind immer irgendwelche wichtige Persoenlichkeiten (dieses Jahr: Bill und Hillary Clinton) und Konzerte involviert.

VIDEO

 

Hier habe ich noch den diesjaehrigen “ball drop” gefunden (Video: 3min 38s)

 

 

 

Ja, so endete das moeglicherweise laengste Jahr meines Lebens (366 Tage und 6 Stunden… :D )

 

Nachdem ich dann einmal noch Roesti mit Speck gekocht hatte, fehlte wirklich nichts mehr um die super Skiwoche zu kompletieren… ;)

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Liebe Gruesse:

Euer Simon


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2 Antworten

20 02 2009
lorina

Hoi Simon!
Merci für d Artikel!!!
Es het mi mega gfreut!
D Umfrag funktioniert bestens!
hdl Lorina

22 02 2009
Joy

Hey Simon

D Umfrag funktioniert also bestens.
Ich han unterdesse sones Intervies gha
für mis Ustusch-Halbjahr und han jez ganz
vill Sache übercho zum usfülle für die definitivi
Amäldig :-)
Ich mach warschindli denn au sonen Blog,
vilicht meusch mi aber no iifüehre wennd zrugchunsch,
ich gan ja erst im nächste Januar. XD

Übrigens, es sind no 224 Täg bis mir uf Frankrich gönd
(wenn ich richtig grächnet han!)

Liebi Grüessli
Joy

Und au en Gruess vo minere Familie!

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